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von Cemast am 20.07.2022, 16.56 Uhr

Trockene Haut im Gesicht geht nicht weg trotz eincremen?

Ich habe im Sommer das Problem, dass meine Haut super trocken ist. Vor allem im Gesicht kämpfe ich seit längerem trotz eincremen mit trockener Haut. Die Haut bleibt stellenweise, größtenteils auf der Nase und auf den Wangen, so trocken, dass sie sich rötlich verfärbt und abblättert. Ich habe keine großen Probleme mit Stresspickeln oder Akne, aber es stört mich ästhetisch total, dass die Haut so trocken ist, vor allem nach dem Waschen / Duschen. Auch wenn ich lange in der Sonne war oder am Vortag Make-Up getragen hatte, habe ich die Probleme mit trockener Haut im Gesicht. Ich schminke mich direkt ab, wenn ich nach Hause komme und benutze auch keine billigen Hautpflegeprodukte. Ich habe es auch einmal ohne Make-Up versucht, aber dann werde ich direkt auf mein schlechtes Hautbild angesprochen und das ist super unangenehm.
Ich habe verschiedene Tagescremes aus der Drogerie schon ausprobiert, allerdings ohne sichtbares Ergebnis. Auf viele Gesichtsmasken reagiert meine Haut allergisch, deswegen habe ich noch keine passende gefunden.
Jetzt habe ich überlegt, ob ich irgendwann einmal zum Dermatologen gehen und mir einen professionellen Ratschlag einholen sollte. Aber es ist immer so ein Aufwand mit den Hautärzten und die nächsten Termine gibt es erst frühestens in einem halben Jahr. Habt ihr persönliche Empfehlungen für spezielle Hautcremes gegen trockene Haut aus der Apotheke (wenn möglich nicht allzu teuer) oder irgendwelche besonderen Ernährungsweisen? Dass ihr zum Beispiel auf Schokolade, Milch oder andere Produkte verzichtet? Irgendwelche Hausmittel, die eventuell helfen könnten? Was kann ich gegen meine trockene Haut im Gesicht tun?

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von serifi am 15.08.2022, 07.02 Uhr
Sie beschreiben starke Reaktionen Ihrer Gesichtshaut wie Rötungen, Trockenheit und Pellen. Gerötete, schälende Haut klingt zunächst nach einem Sonnenbrand. Doch die Reizung Ihrer extrem trockenen Haut kann eine ernstere Ursache haben. In dieser Situation rate ich Ihnen davon ab, mit Hausmitteln und Drogerieartikeln zu experimentieren. Wenden Sie sich bitte umgehend an einen Dermatologen. Er nennt Ihnen die Ursache für Ihre extrem trockene Haut und die Rötungen. Eine weitere Therapie, um die Symptome zu lindern, wird erforderlich sein. Von Ihrem Hautarzt erfahren Sie nähere Informationen.
Bezüglich der täglichen Gesichtspflege ist es wichtig, dass Sie Ihren Hauttyp kennen. Die Pflegeprodukte müssen auf Ihre Haut abgestimmt sein. Eine Analyse der Haut ist zuvor erforderlich. Ein Dermatologe führt diese durch. Bei einer Kosmetikerin erhalten Sie Pflegetipps für Ihre Haut.
Solange Ihre trockene Haut im Gesicht starke Reaktionen zeigt, ist Make-Up unangebracht. Es reizt die Haut. Erst nach der Genesung empfiehlt sich Make-Up passend zu Ihrem Hauttyp. Dieses erhalten Sie in der Apotheke. Lassen Sie sich dort beraten.


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von Levindel am 12.08.2022, 13.29 Uhr
In den vorhergehenden Antworten wurden schon wichtige Dinge angesprochen wie mögliche Allergien, sanfte Pflegeprodukte verwenden etc. Vor allem der Tipp mit den natürlichen Ölen (am besten in Bioqualität) ist super. Und das Selbst-Herstellen macht auch echt Spaß.
Wir stellen zum Beispiel seit über 3 Jahren unser "Deo" selbst her. Vorher hat bei meinem Mann nur die "Chemiekeule" geholfen, damit er unter den Armen nicht bei jedem bisschen Stress stark zu riechen begann. Wer hätte gedacht, dass so ein starkes Mittel von ein Bisschen Kokosöl, Natron und Salz ersetzt werden würde? Und dass dieses eigene Hausmittel sogar viel verträglicher und effektiver ist? Mit meinem Beispiel möchte ich dich einfach gerne bestärken, der Natur zu vertrauen und ihr eine Chance zu geben.
Und noch eine Sache ist mir aufgefallen bzw. in den Sinn gekommen: Es wurde ausgiebig darüber geschrieben, was gegen die Symptome helfen kann. Ich vermute, dass bei dir die wirkungsvollste und langfristigere Art der Prävention ist, die Ursache zu finden und gegen diese präventiv vorzugehen, nicht bloß gegen die Symptome. Damit meine ich, dass die Haut als eine Art Spiegel des Verdauungstraktes gesehen werden kann: Ist der Darm geschwächt, im Ungleichgewicht, dann spiegelt sich das oft beim Hautbild wieder. Mein Mann hatte von der Pubertät an, bis ins Erwachsenenalter beispielsweise starke Akne, hat das aber nie mit seiner Ernährung in Verbindung gebracht. Seit er auf Milchprodukte, Fleisch und stark verarbeitete Produkte so gut es geht verzichtet, hat sich sein Hautbild stark verbessert.
Du musst natürlich nicht wie er auf eine pflanzliche, vollwertige Ernährung umsteigen. Aber du kannst einmal bewusst darauf achten, wann die Beschwerden stärker sind und was du in diesem Zeitraum vielleicht verstärkt zu dir genommen hast. Das Gleiche gilt für physischen und psychischen Stress. Auch da kannst du mit drauf achten. Wenn dir das nicht zu viel Aufwand ist, kannst du dazu eine Art Tagebuch führen. Ist wahrscheinlich ein bisschen Aufwand, lohnt sich aber bestimmt.
Vielleicht kann du diese durchaus unangenehme Situation auch (später rückblickend) als eine Chance für dich sehen. Dein Körper meldet sich in gewisser Weise, sendet dir Signale und gibt dir einen Grund, mehr in Kontakt mit ihm zu treten und auch mit deinem Lebensstil (=der psychische Teil). Und genau das zu tun, bringt eigentlich nur Vorteile.

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von MsMa98 am 21.07.2022, 19.44 Uhr
Da ich vergleichsweise empfindliche Mischhaut habe, die potentiell entzündungsanfällig ist und mitunter sehr extrem auf Inhaltsstoffe in Gesichtscremes wie etwa Glycerin reagiert, kann ich das von dir geschilderte Problem gut nachempfinden. Um meine empfindliche Haut nachhaltig zu beruhigen, verzichte ich seit Jahren konsequent auf Gesichtscremes jeglicher Art. Alternativ setze ich im Zuge der Hautpflege ausschließlich auf qualitativ hochwertiges Pflanzenöl wie etwa Mandel-, Avocado- und Wildrosenöl. Im Nachgang an die abendliche Gesichtsreinigung massiere ich entsprechende Öle behutsam in die Haut ein und lasse sie über Nacht einwirken. Da ich ausschließlich naturreine Bio-Pflegeöle nutze, die nachweisbar frei von synthetischen Farb-, Konservierungs- und Duftstoffen sind, versorge ich meine Haut mit Hilfe der Pflegeöle mit entzündungshemmenden, feuchtigkeitsspendenden, zellschützenden Bioaktivstoffen, die die Zellerneuerung stimulieren, den hauteigenen Säureschutzmantel stärken und die Haut zielgerichtet pflegen. Da Glycerin die Haut extrem austrocknet, solltest du zudem auf Gesichtscremes verzichten, die eine hohe Gycerinkonzentration aufweisen.

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von LiLotte am 21.07.2022, 19.25 Uhr
Bei trockener Haut ist die natürliche Feuchtigkeits- und Fettregulierung der Haut gestört. Die Haut wird rau und brüchig, im Extremfall mit Rissen und Ekzemen. Vor allem im zunehmendem Alter wird weniger Feuchtigkeit produziert. Aber auch äußere Faktoren wie Kälte, falsche Ernährung und Krankheiten können trockene Haut verursachen.

Die Behandlung trockener Haut hängt von der Ursache ab. Ein Dermatologe kann Ihnen kortisonhaltige Salben verschreiben oder speziell auf Ihre Haut abgestimmte hautbefeuchtende Produkte empfehlen. Grunderkrankungen wie Diabetes oder Neurodermitis behandelt er entsprechend.

Sie können aber auch selbst etwas gegen trockene Haut tun. Das Wichtigste bei trockener Haut ist die richtige Hautpflege. So sollten Sie beispielsweise trockene Haut nur mit milden Substanzen waschen, am besten pH-neutral und parfümfrei. Sie sollten alkoholhaltige Gesichtspräparate vermeiden, da diese Ihre Haut austrocknen können. Tragen Sie nach dem Baden oder Duschen unbedingt eine Lotion auf die trockene Haut auf, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Extrem trockene und verhornte Hautpartien pflegt man am besten mit einer wasserfreien Fettcreme weich. Für die Lippen eignet sich ein Stift mit Jojobaöl, Palmwachs oder Bienenwachs. Bei längeren Spaziergängen oder beim Wintersport sollten Sie einen Pflegestab mit UV-Filter verwenden.

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von sanmu am 21.07.2022, 15.09 Uhr
Da du auf Gesichtsmasken allergisch reagierst, könnte es sein, dass du auch andere Hautpflegeprodukte schlecht verträgst und deine Haut deshalb austrocknet. Viele Kosmetikprodukte enthalten schädliche Inhaltsstoffe, die die Haut reizen. Eine Möglichkeit wäre es einmal auf Naturkosmetik umzusteigen um zu sehen, ob Besserung eintritt. Noch besser ist es, Hautpflegeprodukte selbst herzustellen. So weiß man sicher, welche Stoffe diese beinhalten. Du kannst zum Beispiel aus Sheabutter und Jojobaöl eine Salbe gegen trockene Haut herstellen, diese wirkt feuchtigkeitsspendend und hilft auch bei Juckreiz. Natürlich kannst du die Sheabutter auch pur anwenden, falls dir die Herstellung zu kompliziert ist.
Zu einem Dermatologen zu gehen, ist natürlich dennoch sinnvoll. Dieser kann genauer abklären, ob eine Allergie oder Hautkrankheit vorliegt.

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