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von Wastl00 am 27.04.2017, 14.07 Uhr

Erfahrungen mit Hypophysenadenom Operation?

Hallo,

wer kann mir weiter helfen. War heute beim Arzt und es geht um ein Hypophysenadenom. War heute beim Endokrinologie und dieser sagte, wenn der gemessene Hormonwert ok ist, dann kann man es mit Medikamenten behandeln, und mein anderer Arzt der Neurologie hat gesagt, es kann nur ein bisschen kleiner werden aber nicht dass der Tumor komplett weg ist. Man müsste es operieren. Wer hat damit Erfahrung und kann mir vielleicht einen Tipp geben? Der ist mittlerweile so groß wie ein Wachtelei 2.71x1.70. Wer operiert sowas eigentlich?

Hatte vor 3 Wochen 2 Operationen wegen der Schilddrüse. Die wurde entfernt wegen einem Tumor.

Besten Dank

Antwort
Antwort
von A.Schnee am 28.04.2017, 08.38 Uhr
Ihre Ärzte haben beide recht. Ein Hypophysenadenom muss nicht in jedem Fall operiert werden. Die Größe des Tumors oder dessen Hormonaktivität beziehungsweise Hormoninaktivität sind dabei jeweils nur einzelne Kriterien von mehreren, die über die Notwendigkeit einer Operation entscheiden. Auch wenn ein Hypophysenadenom relativ groß ist, kann auf eine Operation verzichtet werden, sofern es keine Beschwerden verursacht.

Die meisten Hypophysenadenome sind gutartig. Deshalb operiert man sie in der Regel nur dann, wenn sie durch ihr Wachstum oder ihre Lage Druck auf die Hypophyse oder auf Nerven wie den Sehnerv ausüben oder die Hormonsekretion negativ beeinflussen. Symptome dafür können im ersteren Fall Sehstörungen sein. Bedrängt der Tumor dagegen die Hypophyse, kann das zu einer Hypophysenunterfunktion führen, die sich wiederum durch Symptome wie häufige Müdigkeit, geringere Belastbarkeit bemerkbar macht. Zum Teil zeigen sich bei den Betroffenen auch eine charakteristische Hautblässe sowie eine verminderte Behaarung.

In den meisten Fällen, in denen eine Operation notwendig ist, genügt dafür ein minimalinvasiver Eingriff durch die Nase. Dabei muss der Schädel nicht geöffnet werden. Durchgeführt werden die Operationen typischerweise in einer neurochirurgischen Klinik. Falls sich unmittelbar an Ihrem Wohnort keine entsprechende Einrichtung findet, sollten Sie sich bei der nächstgelegenen Universitätsklinik oder bei anderen größeren Krankenhäusern der Umgebung erkundigen. Ihr Arzt kann Ihnen dazu jedoch sicherlich entsprechende Vorschläge unterbreiten.
Kommentar von Wastl00 am 28.04.2017, 10.24 Uhr
Vielen Dank für die Antwort. Kann es auch dadurch sein dass ich mehrmals Kopfweh bekomme dadurch also alle 2 Tage und ab und zu habe ich die Müdigkeit?

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