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von Rauscher am 11.10.2017, 20.54 Uhr

Muss man eine feste Zahnspange selbst bezahlen?

Meine Tochter benötigt eine Zahnspange. Jetzt stellt sich mir die Frage ob unsere Krankenkasse die Kosten für eine feste Zahnspange komplett oder zumindest teilweise übernimmt oder ob ich das selber bezahlen muss.

Billig wird das ja vermutlich nicht sein, oder? So eine Behandlung kann ja ein paar Jahre dauern, wenn ich richtig informiert bin. Und das stelle ich mir richtig teuer vor. Eine private Zusatzversicherung, die bei einer Zahnspange die Kosten trägt, besteht leider nicht. Gibt es eine Zuzahlung von der Krankenkasse für die Zahnspange? Muss ich die Kosten für die Zahnspange meiner Tochter selbst aufbringen, wenn unsere Krankenkasse nicht zahlt?

Was kostet eine Zahnspange für Kinder? Weiß jemand aus Erfahrung wie hoch die Kosten einer festen Zahnspange über die gesamte Behandlungsdauer sind? Wie lange dauert in der Regel die Behandlung?

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von Buenovisto am 15.10.2017, 20.21 Uhr
Ob man eine Zahnspange selbst bezahlen muss kommt darauf an, ob es sich um eine lose Zahnspange oder um eine feste Zahnspange handelt. Je nach Krankenkasse und Kassenmodell können die Kosten für eine Zahnspange ganz oder zumindest teilweise übernommen werden. Jedoch gibt es manchen Fällen auch eine Zuzahlungsbefreiung. Es ist also anzuraten, sich bei der jeweiligen Kasse ggf. über Finanzierungsmodelle zu informieren, da diese im Einzelfall verschieden sein können.


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von Steffen Baur am 13.10.2017, 10.27 Uhr
Wie hoch die Kosten für eine Zahnspange sein werden, kann man pauschal nur schwer beantworten, da es von der Art und Dauer der Behandlung abhängt sowie von der Zahnspange selbst. Es ist aber durchaus möglich im Laufe der Jahre bis zu 15.000 Euro für eine feste Spange auszugeben. Grundsätzlich sollte man mit einem Betrag von mehreren Tausend Euro rechnen.

Bei entsprechender Schwere der Zahnfehlstellung zahlt die Krankenkasse bei Kindern unter 18 zunächst 80% des Betrages für die Spange, allerdings nur für einfache Modelle. Für die restlichen 20% muss man zunächst selbst in Vorkasse treten und eine Zuzahlung leisten. Diese 20% bekommt man nach erfolgreicher Behandlung von der Kasse erstattet.

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von Singly am 12.10.2017, 21.31 Uhr
Nein, die Kasse schiesst Geld dazu wenn dein Kind wirklich schiefe Zähne hat.
Wegen den Gesamtkosten, das kommt drauf an wie lange dein Kind die Spange tragen muss.

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von Karo am 12.10.2017, 16.08 Uhr
Bei Kindern unter 18 Jahren zahlt die Krankenkasse die Zahnspange, wenn die Zahnstellung eine entsprechend hohe Beeinträchtigung darstellt. Zur Beurteilung dienen Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) mit Behandlungsgraden von 1 bis 5. Nur bei der Stufe 3 bis 5 zahlt die Kasse die kieferorthopädische Behandlung. Die Eltern müssen für eine Spange immer einen Eigenanteil von 20 Prozent als Zuzahlung leisten. Sollte ein Geschwisterkind ebenfalls gerade eine Zahnspange brauchen, sind es nur 10 Prozent.

Diese 10 bzw. 20 Prozent werden von der Krankenkasse zurückerstattet, aber nur wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde. Hierfür muss man nach Ende der Behandlung eine Bescheinigung des Arztes vorlegen.

Bei Erwachsenen über 18 übernimmt die Kasse nur in schweren Ausnahmefällen die Kosten.
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