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von emrymam am 29.06.2020, 20.21 Uhr

Wenn es mir sehr schlecht geht d.h. mein Umfeld bedrohlicher wird denke ich neidvoll-traurig an meine Klassenkameradin?

Hey die Frage ist eigentlich ob es Betroffene gibt, die so was auch haben.

Ich lebe aktuell in einem Umfeld, dass mir sehr gefährlich werden kann. Damit meine ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich vergewaltigt, abgezockt/bestohlen & geschlagen werden ist sehr groß, & bin hier ganz auf mich allein gestellt. Mein Erzeuger ist derjenige der mir zwar bei der Einrichtung hilft, aber auch dafür sorgt, dass fremde Typen wissen wo ich lebe. Das macht mir auch große Sorgen.
Ich will nicht vergewaltigt werden.
Ich weiß nicht wie ich mich gehen Angreifer verteidigen soll.

& jedenfalls wann auch immer ich merke, dass meine Lebensqualität indirekt & direkt bedroht ist/sein kann/wird wenn dieses und jenes zsm fließen usw. dann habe ich vor dem geistigen Auge meine ehemalige Klassenkameradin vor mir.
Ich denke mir, wie sie Freunde hat oder noch Verwandte bei denen sie leben, essen (kochen), etwas backen kann. So alltägliche Dinge einfach problemlos ausführt
Im Gegensatz zu mir.
Ich bin immer nur allein und gefährdet. Einsam und verdriesslich. Todunglücklich.

Meine Erzeugerin hat mich aussortiert. Mein Erzeuger ging früh weg, brachte nur zu Feiertagen "Geschenke" & nun hat er mich mal auf meine Nachfrage hin bei sich untergebracht.
Ich dachte mir aber auch schon zuvor, dass das von mir keine gute Idee war, zu dem zu gehe doch ich hatte und habe ja sonst nichts... vielleicht bin ich somit nicht der Prostitution/Vergewaltigung entkommen, aber konnte etwas deren Niederschlag auf mich hinauszögen?. Bis jetzt wurde ich körperlich nicht vergewaltigt. Aber ich soll ja noch länger leben.

Mich nimmt das Leben zu stark mit. Meine KlK. hat es besser als ich. Sie war schon in der Schule privilegiert. Das weiß sie sogar selber. Sie hat es eingestanden als ich ihr aufgrund einer sehr belastenden Situation schrieb, dass es mir sehr schlecht geht.

Ich denke ich wollte & will noch Mitleid und hilfe von ihr. Einfach eine die mir beim Leben hilft. Aber das macht sie nicht. Mädchen wie sie machen so was nicht.

Ich bin immer nur alleine. Nicht mal die Ämter mit denen ich zu tun habe interessieren sich für mein Wohlergehen. Keine von denen hat mich bei Gesprächen zur Seite genommen und gefragt ob mein Erzeuger mich vergewaltigt - was der körperlich nicht macht zum Glück (noch nicht) - aber mal wenigstens nachfragen sollten sie, weil ich den Jahre über nicht sah und der eine Knackigeschichte hinter sich hat. Die wissen das, aber es interessiert die gar nicht. Meistens habe ich mit Frauen zu tun. Denen bin ich absolut egal, wie meiner Klassenkameradin.

Ich habe wirklich gar niemand & bin das perfekte Opfer :( ich habe ausserdem noch andere Probleme, mit Körpergeruch. Ich leide vermutlich an bromhidroseartiger Hyperhidrosis, was ich niemanden anvertrauen kann ist noch, dass ich lieber eine Geschlechtesangleichende Op will, um Vergewaltigung/Prostitution zu entgehen. Als Mann würde ich unsichtbar(er) werden & mehr Sicherheit haben.

Ich würde mich sicherer fühlen, aber Nahestehenden Personen & Therapeuten kann ich das nicht anvertrauen, weil ich brauch eine Geschlechtsidentitätsstörungsdiagnose die ich nicht erhalten werde, wenn ich ihnen diesen Grund der Sicherheitsgewinnung erzähle.

Ich werde in meinem Leben sogar zum Lügen gedrängt. Mein ganzes Leben ist nur Elend. Hätte ich den Mut mich umzubringen würde ich es noch mal probieren, aber ich habe zu große Angst dass ich im Wachkoma lande :(

Was soll ich machen, meine Existenz ist zu leidvoll & viel zu schlimm für mich um sie noch länger zu ertragen.

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von Discipulus am 07.07.2020, 11.30 Uhr
Für mich liest sich das, als ob du massiv an Angstzuständen leidest - du suchst nach Sterbehilfe!

Du hast Angst um deine Existenz und bist einsam. Wahrscheinlich hast du viele schlechte Erfahrungen gemacht. Aber es nützt dir nichts, dich mit deiner ehemaligen Klassenkameradin zu vergleichen.

Du musst dir dringend Unterstützung suchen. Es gibt überall Beratungsstellen für Frauen. Die helfen dir dabei, manchmal auch mit Hilfe eines Therapeuten, wieder ins Leben zurückzufinden. Geben dir Tipps, wie du deine Wohnsituation verbesserst. Was du gegen deine Einsamkeit machst. Eventuell gibt es eine Selbsthilfegruppe bei dir in der Nähe.


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von madlaine am 30.06.2020, 08.57 Uhr
Ich denke, du hast schon sehr viel Schlechtes in deinem Leben erfahren, was dich nachhaltig geprägt hat. Wichtig wäre es, diese Traumata aufzuarbeiten. Du solltest über deinen Schatten springen und aktiv nach Hilfe suchen, sprich ein Erstgespräch mit einem Therapeuten ausmachen, dem du deine Ängste schildern kannst.
Auch dass du deinen Vater Erzeuger nennst, zeigt, wie angespannt euer Verhältnis zueinander ist. In deinem Text schwingt auch eine Menge Selbsthass mit und du denkst an deine ehemalige Klassenkameradin, weil du dich nicht wohl in deiner Haut fühlst und lieber jemand anders wärst. Bitte gib nicht auf! Ein Therapeut wird dir helfen können, aus der Einsamkeit zu entkommen und mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.

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von Rückenakrobat am 29.06.2020, 23.04 Uhr
Ich rate dir dringend zu einem Gespräch beim Psychologen. Du musst dich mit deinen Problemen jemandem anvertrauen.
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