Fachabi ohne Ausbildung - möglich?
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bezüglich meiner Ausbildung. Diese absolviere ich in BaWü und bin im letzten Ausbildungsjahr und mache zusätzlich mein Fachabi.
Nun bin ich dieses Jahr leider nicht ganz mit meiner Praixsnote zufrieden (da hat mir Corona etwas dazwischen gefunkt) und würde deshalb gerne dieses Lehrjahr wiederholen. Allerdings würde das dann aber auch für mein Fachabi gelten.
Gäbe es denn die Möglichkeit, dass ich dieses in einer externen Fachoberschule mitschreiben kann? Also meine Noten aus der Berufsschule mitnehmen und einfach dort meine Prüfung mache; natürlich dann nur Englisch, Deutsch und Mathe.
Vielen Dank und liebe Grüße
Es ist grundsätzlich möglich, ein Fachabitur ohne Ausbildung zu absolvieren. Allerdings ist es in der Regel schwieriger, ein Fachabitur zu erlangen, ohne zuvor eine Ausbildung abgeschlossen zu haben. Das Fachabitur, auch als "Fachhochschulreife" bekannt, berechtigt zum Studium an Fachhochschulen und Universitäten und ist in der Regel der Abschluss, der nach einer Ausbildung erworben wird.
Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, ein Fachabitur ohne Ausbildung zu erwerben. Zum Beispiel können bestimmte Schulabschlüsse, wie das Abitur oder ein Meisterbrief, direkt in ein Fachabitur umgewandelt werden. Auch bestimmte berufliche Fortbildungen, wie zum Beispiel ein Technikerlehrgang, können zum Erwerb des Fachabiturs führen.
Insgesamt ist es jedoch wichtig zu beachten, dass der Erwerb eines Fachabiturs in der Regel mit einem höheren Aufwand verbunden ist, wenn keine Ausbildung vorausgegangen ist. Es kann daher sinnvoll sein, sich im Vorfeld gut zu informieren und gegebenenfalls beraten zu lassen, um herauszufinden, welcher Weg der beste ist, um das Fachabitur zu erlangen.
Grundsätzlich kannst Du Deine Noten aus Deiner Ausbildung nicht auf das Fachabitur übertragen. Denn der Schulstoff Deiner Ausbildung in der Berufsschule ist nicht mit den Anforderungen des Fachabiturs vergleichbar. Du schreibst ja Dein Fachabitur nicht gemeinsam mit Deiner Ausbildungsprüfung. Deswegen kann es durchaus sein, dass Du auch das letzte Jahr an der Fachoberschule wiederholen musst. Das wäre auch so üblich, da man davon ausgehen müsste das die Leistungen in Deiner Ausbildung nicht den Anforderungen entsprechen. Bedingt durch Corona bist Du aber mit Sicherheit kein Einzelfall und kannst auch nichts dafür. Erkundige Dich bei Deiner zuständigen Ausbildungskammer, der Schulbehörde und der Schulleitung ob es (mit Sicherheit) eine Sonderregelung für Deinen Fall gibt. Diese wäre aber auf jeden Fall individuell anwendbar.
Das ist oft von Bundesland zu Bundesland verschieden.
Es gibt die Möglichkeit: alternativ zur mindestens 2-jährigen Berufsausbildung - eine mehrjährige (ich glaube 5 Jahre) Berufstätigkeit oder die mehrjährige selbständige Haushaltsführung mit Kind im Haushalt (Richtung Hauswirtschaft), gemacht zu haben, um dann die 1-jährige Fachoberschule zu besuchen.
Du kannst nach der 10. Klasse der Schule mit der dort erlangten Fachoberschulreife auch auf die zweijährige Höhere Berfusfachschule gehen. Dann hast Du im Anschluss die Fachhochschulreife (schulischer Teil). Daran im Anschluß dann ein Praktikum ODER eine passende Berufsausbildung. Dieser Weg ist einfacher, wenn man von der Hauptschule kommt. Man braucht hierfür auch nicht den Qualifikationsvermerk für die Aufnahme in die Gymnasiale Oberstufe. Den benötigst Du aber, wenn Du die Fachoberschule besuchen möchtest. Dafür ist es hier etwas schwerer - geht aber auch schneller. Hier ist das erste Jahr überwiegend praktisch (Praktikum plus Schulbesuch) und das zweite Jahr ist nur theoretisch. Dafür hast Du danach die volle Fachhochschulreife.
Die Höhere Berufsfachschule wären die Klassen 11 und 12 plus ein Jahr Praktikum ODER eine passende Berufsausbildung.
Die zweijährige Fachoberschule wären die Klassen 11 und 12 inclusive Praktikum.
Die einjährige Fachoberschule geht über die 12. Klasse. Die Klasse 11 wird ersetzt durch eine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit, wie oben beschrieben.
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