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von mouna.cha am 03.12.2018, 10.46 Uhr

Woher kommen diese Gedanken, die mich quälen?

Hallo liebe Community,

Ich (28) habe in letzter Zeit immer wieder absolute Tiefpunkte, bei denen ich mich selbst fertig mache.

Momentan befinde ich mich in der Examensvorbereitung (Jura) und schreibe in drei Monaten das erste Staatsexamen.

Der Stress ist natürlich groß und ich hab immer wieder Momente (insbesondere bei Pausen) wo ich zusammenbreche.

Generell macht mir mein Studium wirklich Spaß.

Auch privat gibt es keinen Grund zum meckern: Ich bin seit über einem Jahr mit meiner Jugendliebe (26) (kennen uns seit über 8 Jahren & sind / Jahre verlobt gewesen) verheiratet und wir wohnen auch schon seit fast 5 Jahren zusammen.

Seit letztem Jahr sind wir in einer größeren und wunderschönen Wohnung (85 qm im Altstadthaus und Blick auf einen Fluss).

Mein Mann studiert im Master und ist nächstes Jahr dann auch fertig und möchte danach ev promovieren.

Wir sind immer viel rum gereist (Europa und USA) und haben viel erlebt.

Das einzige was berechtigterweise schade ist, ist das unsere Familien sehr weit weg wohnen. Wir sind aus dem Westen (Westfalen) vor ca 5 Jahren für das Studium in den Osten (Thüringen) gezogen.

Trotz all dieser tollen Umstände, ziehen mich einige bescheuerte Dinge immer wieder runter, wenn ich mal zwischen dem lernen pausiere:

1) bin ich zu alt, wenn ich erst mit 29/30 ein Kind kriege?

Ich kenne eine Frau, die schon mit 20 drei Kinder geplant hat und das verunsichert mich auch wenn der Altersschnitt der Mütter in Deutschland bei 29/30 liegt.

Ich wollte so gerne eine einigermaßen "junge" Mutter sein..

2.) Ist man generell mit 28 schon alt?

3.) ist die Stimmung in Ostdeutschland irgendwie anders und zieht mich ev runter? (mürrischere Menschen)

4.) bin ich gut wie ich bin. Schaffe ich mein Staatsexamen?

Ist mein Leben beneidenswert ( ich weiß das ist gestört) oder gibt es viele die mit 28 privat und beruflich viel weiter sind...

Ich hatte schon immer Probleme mit meinem Selbstbewusstsein, trotz jahrelangem Nebenjob als Fotomodell, sämtlichen langen Gesprächen mit Mann und Familie ... als wenn eine Stimme in meinem Kopf mich immer wieder fertig machen will und mich nicht in Ruhe lässt.

Ansonsten bin ich ein umgänglicher, lebensfroher und lustiger Mensch. Nur diese Tiefpunkte, das plötzliche Geweine und diese Dauerangst machen die Freizeit kaputt ...

Was meint ihr? Wie klingt das für jemand außen stehenden?

Vielen Dank schon mal!

Antwort
Antwort
von JohnTheKipper am 06.12.2018, 20.30 Uhr
Ich würde dir generell das S.M.A.R.T. Projekt Management empfehlen.

Und das mit den Kindern ist eine Glaubensfrage. Mach du erstmal dein Studium zu Ende.
Bei Studenten ist es generell so das sie meist erst mit 32 Jahren Kinder bekommen.

Das dir die Mentalität in Ostdeutschland nicht gefällt kann schon sein.
Aber jetzt musst du halt in den sauren Apfel beißen. Heißt, mach dein Studium, danach kannst du ja schließlich überall hin.

Ansonsten such einfach bei youtube nach Vbloggern die Ratschläge in Sachen Lebensverwirklichung geben. Oder NLP Coaches.

Und aus so Tiefpunkten kann man auch sehr gut Kraft gewinnen seine Ziele zu erreichen.
Kannst du also auch positiv sehen.

Woher Sie kommen ist für die Ursachen Lösung natürlich wichtig. Aber schnellere Erfolge erzielst du natürlich wenn du dich mit den Symptomen beschäftigst.
Wenn das Studium fertig ist dann kannst du dich ja mit den Ursachen beschäftigen.

Die Ursachen können schließlich aus einer ganzen Reihe von Dingen kommen.
Selbstansprüche, Stress, Glaubenssätze, Kindheitserfahrungen u.s.w.

mfg JTK

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