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von LeoGets am 06.06.2022, 19.12 Uhr

Erfahrungen mit P2P-Krediten und Proprietary Trading?

Aufgrund der Niedrigzinspolitik habe ich vor, mein Geld vermehrt in Finanzprodukte anzulegen, um davon wirtschaftlich mehr zu profitieren. Ich habe bereits in Aktien und ETFs investiert, jedoch sind die Zinsen nicht sonderlich zufriedenstellend. Als weiterer Faktor ist die hohe Inflation ein Grund für das Veranlagen des Geldes in höher verzinsliche Kapitalanlagen.

Auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten bin ich auf P2P-Kredite gestoßen. Das ist die Vergabe eines Kredits an Privatpersonen. Es scheint mir wegen den hohen Zinsen lukrativ zu sein. Allerdings ist die Sicherheit ein Aspekt, vor dem ich zurückschrecke. Deswegen möchte ich Meinungen und Erfahrungen einholen, wie sicher P2P-Kredite sind und was andere davon halten.

Des Weiteren habe ich ein Auge auf das Handeln mit Fremdkapital geworfen. Dies ist auch bekannt unter dem Begriff "Proprietary Trading". Hier muss oft eine Bewerbung abgegeben oder ein Test bestanden werden. Somit überprüfen die Unternehmen, wie fähig man als Trader ist. Anbieter versprechen hohe Gewinne, doch ist es wirklich so profitabel wie behauptet wird? Ich würde gerne erfahren, welche Nachteile es gibt und worauf ich achten soll. Ich weiß lediglich, dass der Gewinn mit dem Unternehmen geteilt werden muss und man in verschiedene Geldanlagen investieren kann (Wertpapiere, Derivate, Kryptowährungen etc.). Weitere Tipps und Informationen über dieses Thema würden hilfreich sein.

Antwort
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von cosmico am 09.06.2022, 18.51 Uhr
Du hast ein prinzipielles Problem: Du möchtest deutlich höhere Zinsen erhalten, aber dabei kein besonders großes Risiko eingehen. Das wird nicht funktionieren. Denn der Zins ist die Vergütung für ein Risiko. Ein hoher Zins bei moderatem Risiko funktioniert bei einem kapitalistischen Markt lediglich, wenn jemand betrogen wird (das bist zumeist du).

Überlege dir deshalb, ob du das Risiko eines P2P-Kredits eingehen MÖCHTEST. Wenn ja, dann solltest du das machen (auch wenn die Inflation nur 2 % wäre, schließlich möchtest du diese Anlagechance ja nutzen). Wenn nein, lass die Finger davon und lass dich vor allem nicht durch die Inflation treiben bzw. zu einer unüberlegten Entscheidung drängen.

Noch etwas zum Proprietary Trading (PT): Du bist selbst unzufrieden mit deiner bisherigen Performance. Warum sollte dich dann jemand bezahlen, damit du für ihn handelst? Derjenige würde bestimmt jemanden finden, der am aktuellen Markt höhere bzw. sicherere Renditen erzielt. Deshalb wäre ich wirklich SEHR vorsichtig, mich in PT zu stürzen. Ich denke nicht, dass das gut gehen kann.

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