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von EarlGrey98 am 22.03.2021, 19.25 Uhr

Übernimmt die Krankenkasse eine CMD-Behandlung?

Hallo zusammen,

ich habe eine Craniomandibulärer Dysfunktion (also eine Funktionsstörung des Kiefergelenks) und in diesem Zusammenhang starken Tinnitus und schubweise Kopfschmerzen. Da diese ganzen Symptome der CMD mittlerweile meinen Alltag erheblich belasten, überlege ich mir eine Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Allerdings kenne ich mich jetzt in diesem Bereich so gar nicht aus und bin auf die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse angewiesen. Im Internet werde ich nur teilweise fündig. Auf den meisten Webseiten steht, dass die Krankenkasse für die Kosten einer CMD-Behandlung nicht aufkommt, wo anders heißt es allerdings, dass die anfallenden Kosten von angefertigten Zahnschienen teilweise von der Krankenkasse übernommen werden.

D.h. frage ich, ob hier vielleicht jemand tatsächlich weiß, was die Krankenkasse bei einer Behandlung eines fehlgestellten Kiefergelenks wirklich übernimmt, und ob ich mich in dem Fall, falls die Krankenkasse nichts für die Behandlung übernimmt, von einem Arzt ein Attest holen lassen kann, wo drin steht, dass eine Behandlung aus medizinischen Gründen notwendig ist (da CMD beispielsweise meine Depressionen und vorhandenen Reizüberflutungen verschlimmert hat durch den starken Tinnitus, der durch meinen fehlgestellten Kiefer entstanden ist)?

Danke im Voraus!

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von Nila1995 am 23.03.2021, 15.01 Uhr
Bei mir (gesetzlich krankenversichert) wurden die Kosten für die Aufbissschiene komplett von der Krankenkasse übernommen. Allerdings hat mir meine Zahnärztin empfohlen beim Abdruck für die Schiene zusätzlich zu messen, wie schräg der Kiefer gestellt ist. Das hat meiner Erinnerung nach etwas unter 80 Euro gekostet. Der Vorteil besteht dabei darin, dass die fertige Schiene optimal sitzt und die Kräfte, die auf den Kiefer wirken, besser absorbieren kann.

Zusätzlich wurde mir vom Zahnarzt eine Massage des Kiefers verschrieben, um die Verspannungen der Muskeln zu lösen. Das waren 6 Termine beim Physiotherapeuten. Die Zuzahlung lag bei etwas unter 23 Euro. Mir persönlich hat das nicht so viel gebracht, aber eine Freundin von mir hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Am besten sprichst du einfach mit deinem Zahnarzt, der kann dir sagen, was sich für dich lohnt und was übernommen wird. Zusätzlich kannst du natürlich auch bei der Krankenkasse anrufen und nachfragen, ob da eventuell einige Maßnahmen im Prophylaxe-Katalog enthalten sind und deshalb übernommen werden.


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von Maika Weber am 23.03.2021, 09.15 Uhr
In der Regel übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nicht die Kosten einer CMD-Behandlung. Was meist übernommen wird, sind die Kosten für die Herstellung einer simplen Aufbissschiene, kann aber je nach Krankenkasse unterschiedlich sein. Bei welcher Krankenkasse bist du denn versichert? Hast du dort schon mal angefragt, ob sie die Kosten für eine Behandlung bei Craniomandibulärer Dysfunktion übernehmen?
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