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von Gaitano am 06.10.2017, 09.57 Uhr

Welche Versicherungen braucht man?

Welche Versicherungen sind wichtig und sinnvoll, welche unnötig? Welche Versicherungen brauche ich wirklich? Gibt es Versicherungen die gesetzlich vorgeschrieben sind? Was empfehlen Experten? Wo kann man einen Versicherungscheck machen? Ich habe Bedenken, dass ich viele meiner Versicherungen überhaupt nicht benötige und nur unnötig dafür bezahle. Welche Versicherungen braucht man also wirklich? Welche Versicherung ist überflüsig?

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von MaikHoppe am 18.11.2017, 20.22 Uhr
Grundsätzlich ist es wichtig deinen Bedarf bei Versicherungen individuell zu analysieren und auch immer wieder deiner aktuellen Situation anzupassen. Wie hier schon erwähnt gibt es folgende Pflichtversicherungen: KfZ-Haftpflicht und Krankenversicherung. Darüber hinaus sind noch 2 andere Haftpflichtversicherungen Pflicht, die aber eher für bestimmte Personengruppen gedacht sind. Die hier schon angesprochene gesetzliche Pflicht zur Rentenversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung u.ä. erfüllst du automatisch wenn du angestellt bist. Die Unfallversicherung z.B. zahlt der Arbeitgeber allein. Für dich privat sind 3 Versicherungen wichtig weil sie existenzbedrohende Risiken absichern: Private Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und, falls du Personen hast die finanziell von dir abhängig sind wie z.B. Kinder, eine Risikolebensversicherung.
Wenn du mehr Infos haben möchtest kannst du mich gern kontaktieren.


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von JaniB am 23.10.2017, 16.20 Uhr
Um abzuklären welche Versicherungen man braucht und welche Versicherungen unnötig sind, ist es sinnvoll zunächst eine Bedarfsermittlung zu erstellen. Hierzu sollte, idealerweise von einem Versicherungsfachmann, die eigene Lebensituation zur Abklärung des individuellen Versicherungsbedarfs berücksichtigt werden.

Wenn man die Bedarfsermittlung selbst vornimmt, am besten zuerst die nötigen Versicherungen notieren. Dazu gehören die gesetzlich vorgeschriebenen Absicherungen wie z.B. die KFZ-Versicherung, wenn man ein eigenes Auto unterhält. Auch ein Hund im Haushalt muss in einigen Bundesländern per Haftpflicht versichert sein. Besteht keine Pflicht zur Hundehalterhaftpflicht sollte diese Versicherung trotzdem in den Versicherungsbestand aufgenommen werden.
Eine Versicherung, die gerne auch seitens des Verbraucherschutzes für unnötig angesehen wird ist die Rechtsschutzversicherung. Doch wer schon einmal hohe Summen an den Rechtsanwalt überweisen musste, wird eine Rechtschutzversicherung nicht mehr missen wollen.

Um nun seinen persönlchen Versicherungsbedarf vernünftig zu bestimmen, kann die Bedarfsanalyse weiterhelfen. Hier geht man nach der Bedürfnispyramide vor. Zusätzlich kann ein Bedarfsrechner zur Analyse des Versicherungsbedarfs hinzugezogen werden. Man wägt Kosten und Nutzen der einzelnen Versicherung ab und bestimmt dadurch seinen Bedarf.

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von SimonK am 22.10.2017, 15.53 Uhr
Es gibt unzählige Versicherungen. In Deutschland kann man eigentlich jedes Wagnis versichern. Doch welche sind wichtig?

Die 5 wichtigste Versicherungen

Die Krankenversicherung und die Kfz-Haftpflichtversicherung sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.
Wichtige Versicherungen für Singles sind die private Haftpflichtversicherung und die Unfallversicherung. Wichtige Versicherungen für Familien sind die Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener.

Alle anderen Versicherungen kommen auf weitere Lebensumstände an.
Diese kann man gut anhand eines Bedarfscheck prüfen lassen.

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von Werner Herzog am 11.10.2017, 16.42 Uhr
Ob und wie man sich gegen Risiken aller Art versichert, hängt prinzipiell von dem zu versichernden Risiko ab. Risiken, die schwer zu kalkulieren, und dementsprechend hoch sind, sollten dringend versichert werden. Teilweise gibt dies der Gesetzgeber auch verpflichtend vor. Dagegen gibt es Risiken und Situationen, die je nach persönlicher Lebensgestaltung, Beruf oder Sicherheit nur bedingt versichert werden müssen.

Gibt es Versicherungen, die ich abschließen muss?

In Deutschland ist jeder Mensch verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Man kann hierbei zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Ist man Halter eines Fahrzeugs, ist eine Kfz-Versicherung verpflichtend. Dazu sind weitere Arten der gesetzlichen Sozialversicherungen, wie Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und Unfallversicherungen bindend abzuschließen.

Welche Versicherungen sind freiwillig, aber dennoch wichtig?

Zwar nicht verpflichtend, aber dennoch essentiell wichtig ist eine Privathaftpflichtversicherung, die für alle vom Versicherten fahrlässig verursachten Schäden aufkommt. Weiterhin sollte auf Reisen immer eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, da es ansonsten bei Arztkosten teuer werden kann. Sinnvoll ist ferner eine Hausratversicherung, die Schäden an Gegenständen des Haushalts durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel und Einbruch etc. abdeckt.

Gibt es unnötige Versicherungen?

Eine Reiserücktrittsversicherung ist, auch auf Grund hoher Kosten, nicht zwangsläufig bei jeder Reise nötig. Auch Lebensversicherungen zur Altersvorsorge verlieren stetig an Attraktivität, da durch die langen Vertragslaufzeiten und der unregelmäßigen Verzinsung immer größere Unsicherheiten bezüglich der Auszahlung aufkommt.

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von Heribert Walker am 07.10.2017, 13.41 Uhr
Oftmals ist es schwierig, im Dschungel der vielen Angebote den Überblick zu behalten und zu entscheiden, was man versichert und was nicht. Generell sollte man jene Risiken absichern, die eine Existenzbedrohung darstellen können. Kleinere Risiken, die überschaubar sind, müssen jedoch nicht zwangsläufig versichert werden.

Zu den existenzbedrohenden Risiken zählen mit Sicherheit eine durch Krankheit oder Unfall hervorgerufene Berufsunfähigkeit sowie das Unfallrisiko. Selbiges gilt für den Bereich der Privathaftpflicht. Im Bereich der eigenen Vermögensabsicherung dürfen eine Hausrat- und gegebenenfalls eine Eigenheimversicherung nicht fehlen, wohingegen beispielsweise eine Handyversicherung nicht zu den unbedingt nötigen Versicherungen zählt.

Schließlich sollte man bei dieser Frage auch noch steuerliche Aspekte berücksichtigen. So kann es im Bereich des Vermögensaufbaus abhängig von Zweck und Laufzeit zum Beispiel Sinn machen, anstatt eines Wertpapierdepots eine fondsgebundene Lebensversicherung zu wählen.

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