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von elle am 18.05.2020, 14.17 Uhr

Wer kann mir bei der Korrektur meines Textes über die Inszenierung von Lessings Emilia Galotti helfen?

Der Metatext ist das Kommentar, das den Schlüssel für für den Aufführungstext bereitstellt, mit dem der Zuschauer sich konfrontiert sieht.

Es entfallen folgende Auftritte weg: der zweite, der dritte, der vierte, der fünfte und der achte Auftritt. Durch diese Verkürzung des Aufzugs auf zwei Auftitte merkt man, wie sehr sich Thalheimers Fassung zu der originall Fassung verändert hat. Durch diese Veränderung erzeugt der Regisseur eine schnellere Dynamik.

Im zweiten Aufzug wurden ebenfalls Verkürzungen vorgenommen. Der erste Auftritt ist gestrichen worden, da es sich wohl um eine kurze und unbedeutende Szene handelt, bleibt die Struktur erhalten. In diesem Auszug sind der zweite und vierte Auftritt zusammengelegt worden. In dieser Zusammenlegung fällt auf, dass es keine religiösen Anspielungen, wie Namen der Heiligen, nicht gibt.

Durch diese Striche in der Inszenierung wurde Emilia Galotti bodenständiger dargestellt als in Lessings Originall. Das Publikum der heitigen Zeit kann sich mit Thalheimers Emilia besser identifizieren.

Im Originaltext möchte Emilia von ihrem Vater durch den Dolch erlöst werden, doch diese Szene findet sich in der Inszenierung nicht wieder. Der Dolch wurde in der Inszenierung durch eine Pistole ersetzt. Aus der Pistole wird kein Schuss ausgelöst. Plötzlich tauchen aus den Türen in schwarz gekleidete Paare auf, die einen Walzer tanzen. Das könnte auf Emilias positive Zukunft hindeuten. Der achte Auftritt, der mit Emilias Tod endet, ist in die Inszenierung nicht aufgenommen worden. In Thalheimer Fassung findet das Schuldgeständnis Odoardos und die Schuldzuweisung gegen den Prinzen keine Entsprechung.

Antwort
Antwort
von ideaNEA am 19.05.2020, 20.27 Uhr
Ich würde es wie folgt formulieren ...

Der Metatext kommentiert den Aufführungstext, mit dem sich der Zuschauer konfrontiert sieht.

Der Autor Thalheimer verkürzt den ersten Aufzug auf zwei Auftritte, der im Original aus acht Auftritten besteht. Es entfallen die Auftritte zwei bis fünf sowie der achte Auftritt. Durch diese Verkürzung des Aufzugs auf zwei Auftritte wird veranschaulicht dargestellt, wie sehr sich Thalheimers Fassung zur Originalfassung verändert hat. Durch diese Veränderung erzeugt der Regisseur eine schnellere Dynamik.

Im zweiten Aufzug werden ebenfalls Verkürzungen vorgenommen. Der erste Auftritt ist gestrichen worden, da es sich wohl um eine kurze und unbedeutende Szene handelt. Dennoch bleibt die Struktur des Stücks erhalten.
In diesem Auszug sind der zweite und vierte Auftritt zusammengelegt worden. In dieser Zusammenlegung fällt auf, dass es keine religiösen Anspielungen, wie Namen der Heiligen, gibt.

Durch die Streichungen der einzelnen Auftritte wird die Inszenierung der Emilia Galotti bodenständiger dargestellt als in Lessings Original. Das Publikum kann sich dadurch mit Thalheimers Stück besser identifizieren.

Nur ein beispielhafter Entwurf. Wenn dir der Schreibstil zusagt, kannst du den Rest des Textes stilistisch anpassen.


Antwort
Antwort
von InSignia am 18.05.2020, 17.52 Uhr
In deinem Text sind gleich in den ersten Sätzen eineige grammatikalische Fehler und auch Rechtschreibfehler vorhanden.
Das Nomen Kommentar zum Beispiel ist maskulin, daher muss der Artikel korrekterweise "der" Kommentar (Maskulinum) und nicht das Kommentart (Neutrum) heissen. Für hast du im ersten Satz doppelt geschrieben.
Wenn etwas etfällt, findet es nicht mehr statt und kann daher nicht mehr wegfallen. Auft"r"itte anstatt "Auftitte" ..
Ich würde dir vorschalgen, du überarbeitest deinen Text nochmals gewissenhaft!
Kommentar von elle am 18.05.2020, 18.05 Uhr
So?
Der Metatext ist der Kommentar, der den Schlüssel für den Aufführungstext bereitstellt, mit dem der Zuschauer sich konfrontiert sieht.

Zum Beispiel verkürzt Thalheimer den ersten Aufzug, der aus 8 Auftritte besteht, auf zwei Auftritte.
Es entfallen folgende Auftritte: der zweite, der dritte, der vierte, der fünfte und der achte Auftritt. Durch diese Verkürzung des Aufzugs auf zwei Auftitte merkt man, wie sehr sich Thalheimers Fassung zu der originall Fassung verändert hat. Durch diese Veränderung erzeugt der Regisseur eine schnellere Dynamik.

Im zweiten Aufzug werden ebenfalls Verkürzungen vorgenommen. Der erste Auftritt ist gestrichen worden, da es sich wohl um eine kurze und unbedeutende Szene handelt, bleibt die Struktur erhalten. In diesem Auszug sind der zweite und vierte Auftritt zusammengelegt worden. In dieser Zusammenlegung fällt auf, dass es keine religiösen Anspielungen, wie Namen der Heiligen, gibt.

Durch diese Striche in der Inszenierung wirde Emilia Galotti bodenständiger dargestellt als in Lessings Originall. Das Publikum der heitigen Zeit kann sich mit Thalheimers Emilia besser identifizieren.

Im Originaltext möchte Emilia von ihrem Vater durch den Dolch erlöst werden, doch diese Szene findet sich in der Inszenierung nicht wieder. Der Dolch wirde in der Inszenierung durch eine Pistole ersetzt. Aus der Pistole wird kein Schuss ausgelöst. Plötzlich tauchen aus den Türen in schwarz gekleidete Paare auf, die einen Walzer tanzen. Das könnte auf Emilias positive Zukunft hindeuten. Der achte Auftritt, der mit Emilias Tod endet, ist in die Inszenierung nicht aufgenommen worden. In Thalheimer Fassung findet das Schuldgeständnis Odoardos und die Schuldzuweisung gegen den Prinzen keine Entsprechung.
Kommentar von InSignia am 19.05.2020, 17.04 Uhr
Noch immer sind die bereits angemahnten Rechtschreibfehler in deinem überarbeiteten Text vorhanden.
Warum liest du den Text nicht gewissenhaft durch? Wenn man nicht weiss wie man ein Wort schreibt, schaut man im Duden nach. Oder eine kurze Recherche über Google hätte dir auch gezeigt, dass man "Originalfassung" zusammen schreibt und nur mit einem L.
Bitte gebe dir etwas mehr Mühe!
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