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von Fragesteller am 11.10.2021, 10.47 Uhr

Wie Probleme mit Praktia lösen?

Hallo!
Ich bin 17 und bin grad im Abschlussjahr in einer Fachschule für Sozialberufe. Ich war lange im Lockdown durch Corona und war nur Zuhause. Dadurch hab ich eine Sozialphobie bekommen und auch andere psychische Probleme, wodurch es mir schwer fällt in die Schule zu gehen. Als wäre die Schule nicht schon genug, muss ich für meinen Abschluss auch noch drei Pflicht-Praktika machen, eins im Seniorenheim, eins im Kindergarten und ein Praktikum mit Menschen mit Behinderung. Dort muss ich am Mittwoch insgesamt 8 mal hin für 8 Stunden und jetzt gerade bin ich im Seniorenheim und ich weiß nicht was ich machen soll weil es mich so stresst. Ich kann Tage davor nicht wirklich essen weil mir so schelcht ist den ganzen Tag weil ich ans Praktikum denken muss. Ich war jetzt schon 2 mal dort und mir war bei beiden Malen extrem schlecht und ich habe auch oft gespiehen was die Angestellten zum Glück nicht mitgekriegt haben. Auch das sprechen mit den Leuten dort ist mir extrem unangenehm und ich weiß auch das es nicht viel besser wird bei den nächsten Malen. Meine dafür zuständige Lehrerin weiß nichts von meinen psychischen Problemen und erwartet auch so viel von uns, zb das ich auf die älteren Leute zugehe und mit ihnen spreche. Ich versuche es auch aber mehr als mit 2 Leuten zu sprechen halte ich nicht aus und die Gespräche sind oft nicht lang weil ich einfach nicht weiß was ich sagen soll. Das speiben und dadurch das ich den ganzen Tag nichts essen kann machen das nicht grad besser (ich kann wirklich nichts essen, weil ich sonst zu würgen anfange und wieder rausspeie).

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich kann ja nicht einfach aufhören, weil ich sonst keinen Abschluss bekomme, aber ich bin körperlich und psychisch total am Ende und weiß nicht wie ich das jede Woche durchstehen kann, vor allem auch weil mir schon 4 Tage davor so schlecht wird. Ich bin auch schon bei einer Psychologin und mache kleine Forschritte, aber diese Situation übderfordert mich einfach. Zum Seniorenheim muss ich zwar nur noch 6 mal hin aber danach kommen noch die anderen beiden Praktika bei denen ich mich genauso unwohl fühle. Es wär mir auch unangenehm der Lehrerin was zu sagen, weil ich es peinlich finde eine Sozialphobie in der Schule zu haben. Ich habe nicht vor einen sozialen Beruf zu machen aber will nicht eine neue Schule im letzten Jahr anfangen, vor allem wenn mir dort wieder schlecht wird.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tanner am 11.10.2021, 13.20 Uhr
Du bist schon einen wirklich wichtigen und richtigen Schritt gegangen, indem Du Dir Hilfe bei einem Psychologen gesucht hast. Je früher man Erkrankungen in Angriff nimmt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie chronisch werden.

Bezüglich der Situation mit dem Praktikum würde ich es tatsächlich trotz der Angst absolvieren, da es ein überschaubarer Zeitraum ist und schnell wieder vorbei ist. Du hast ja bereits eine weite Strecke Ausbildung hinter Dir und es wäre schade, diese Leistung nicht zum lohnenden Abschluss zu bringen.

Eine gute Möglichkeit wäre es, wenn Du mit der Praktikumsleiterin des Betriebs, die für Dich verantwortlich ist, über dieses Problem sprichst, um Dir Unterstützung zu holen und den Druck abzubauen, den Du bezüglich des "Leisten müssens" spürst. Du wirst ganz bestimmt unterstützt werden!


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von Kathleen am 11.10.2021, 11.02 Uhr
So wie du es beschreibst bist du leider für diesen Beruf (aktuell) ungeeignet. Allerdings hast du schon so lange durchgehalten. Haben sich die Probleme wirklich erst seit Corona eingestellt oder hattest du schon von Anfang an diese von dir beschriebene Sozialphobie?
Kommentar von Fragesteller am 11.10.2021, 11.05 Uhr
Ich war vorher schon schüchtern aber ein Phobie ist es erst nach dem Lockdown geworden.

Antwort
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von FLip am 11.10.2021, 11.40 Uhr
Einfach durchziehen und gut ist es. Das ist für dich jetzt vielleicht keine Hilfe, aber sehe es positiv. Die Praktika gehen auch schnell vorbei und da du sowieso nicht in diesem Beruf arbeiten willst, war es dann doch.
Deswegen die ganze Ausbildung hinschmeißen wäre ja auch doof. Also Augen zu und durch. Und vielleicht kann dir der Psychologe noch weitere Tipps geben wie du diese unangenehmen Situationen für dich besser bewältigen kannst. Alles Gute!
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