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von Angi08 am 15.12.2020, 14.20 Uhr

Angst vor falscher Berufswahl als Sozialversicherungsfachangestellte?

Ich bin nächstes Jahr mit dem Abi fertig und hab mich um eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte beworben. Aber nach dem schriftlichen Einstellungstest habe ich eine Absage bekommen. Ich habe in diesem Beruf auch kein Praktikum gemacht und zweifle daran ob ich dafür wirklich geeignet bin. Außerdem bin ich ein sehr zurückhaltender Mensch. Selbst wenn ich eine Einladung zum Assessment Center bekommen würde, denke ich das ich es nicht erfolgreich bestehen werde, weil ich große Selbstzweifel habe. Somit würde die Konkurrenz besser sein. Soll ich daher nach dem Abi ein freiwilliges soziales Jahr machen um nebenbei Praktika zu machen oder trotzdem eine Ausbildung anfangen obwohl die Gefahr besteht das ich für diesen Beruf nicht geeignet bin.

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von AJ am 06.04.2021, 22.05 Uhr
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du dir selbst nicht sicher bist, ob der Beruf dir Spaß machen würde. Wenn das so ist, solltest du ein Praktikum machen (und kein soziales Jahr, dann hast du ja keine Zeit für ein Praktikum).

Ich glaube, aber dass du dir bei dem Beruf sicher bist und Angst hast, dass du gegen andere Bewerber den Kürzeren ziehst bzw. nicht eingestellt wirst, weil du keine "Berufserfahrung" hast. Zur Erfahrung: Das ist überhaupt gar kein Problem. Wenn man mit der Schule fertig ist, denkt man, man müsste mit 20 mindestens 10 Praktika und einen Bachelorabschluss haben. In der Realität ist das zum Glück aber nicht so.

Und zur Angst, dass du nicht genommen wirst. Mach dir da keinen Kopf. Corona ist für JEDEN der Arbeit sucht schlecht, weil kaum Stellen ausgeschrieben werden. Deshalb bewerben sich viele Interessenten auf die wenigen Stellen. Deshalb bekommt man leichter eine Absage. Mach dir da keinen Kopf. Und mach dir keinen Kopf bezüglich eines Auswahlgesprächs. Du bist wie du bist, verstellen bringt nichts. Aber du wirst einen Arbeitgeber finden, der sieht, dass DU der beste Bewerber bist.

Gerade für die Stelle als Sozialversicherungsfachangestellter werden vermutlich nicht unbedingt die Bewerber gesucht, die am lautesten sind, sondern diejenigen, die zuverlässig und kompetent sind. Du scheinst eher ein Mensch zu sein, der sich oft hinterfragt und eher Selbstzweifel hat. Sieh das nicht als Nachteil, das spricht eher dafür, dass du pflichtbewusst bist und dass du Aufgaben gewissenhaft machst. Da passt der Beruf als Sozialversicherungsfachangestellter vermutlich wirklich gut zu dir.

Wenn du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst, brauchst du keine Angst zu haben. Du hast hier im Forum einen sehr guten Eindruck gemacht und zumindest mich überzeugt, dass du den Job gut machen würdest. Sag dem Personalchef genau das, was du hier geschrieben hast: "Ich habe im Internet recherchiert und herausgefunden, dass die Interessen und Fähigkeiten auf mich zutreffen" - das ist GENAU das, was der Personalchef für sein Unternehmen sucht.


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von T45Zeer am 17.12.2020, 14.37 Uhr
Mach dir mal nicht so große Sorgen, zweifle nicht an dir selbst und schaue nicht so sehr auf DIE Anderen. Angst vor Veränderungen hat jeder. Du wirst schon deinen Weg gehen und die richtige Entscheidung treffen!
Für deine Entscheidungsfindung sind Praktika sicher nicht verkehrt. Du bekommst Einblicke in den Arbeitsalltag und kannst dann entscheiden, ob der eine oder andere Job passend für dich ist. Gut finde ich, dass du dich bereits gezielt für einen Beruf entschieden und auch schon Informationen darüber recherchiert hast.
Sinn und Zweck einer Ausbildung ist übrigens das Lernen, um Wissen vermittelt zu bekommen und Arbeitsabläufe einzuüben und Erfahrungen zu sammeln. Man darf als Azubi auch Fehler machen, denn aus Fehlern lernt man für's Leben!

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von Cleola am 16.12.2020, 13.30 Uhr
Wie bist du denn auf Sozialversicherungsfachangestellte gekommen? Hat dir der Computer bei der Arbeitsagentur diesen Tipp für deine Berufswahl gegeben oder war es schon immer dein Wunsch als Sozialversicherungsfachangestellte im öffentlich-rechtlichen Bereich zu arbeiten?
Ist dir bewusst, wie dein Arbeitsalltag aussehen wird? Du magst hauptsächlich Bürotätigkeiten? Welche Ansprüche und Erwartungen hast du an die Arbeit? Um zu schauen welche Tätigkeiten einem überhaupt liegen, und ob dir der Beruf Sozialversicherungsfachangestellte persönlich zusagt, sind Praktika eine gute Möglichkeit.
Kommentar von Angi08 am 16.12.2020, 14.15 Uhr
Eigentlich hätte ich im März ein Schülerpraktikum in diesem Berufsfeld gemacht. Aber wegen Corona war das nicht mehr möglich. Ich habe im Internet recherchiert und herausgefunden, das die Interessen und Fähigkeiten auf mich zutreffen. Jedoch habe ich immer noch Angst, das der Beruf nicht zu mir passt, weil ich keine praktische Erfahrungen gesammelt habe. Daher überlege ich, ob ich besser ein freiwilliges soziales Jahr machen soll, um nebenbei Praktika zu machen. Ich weiß nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist, denn damit verschwende ich ein Jahr und hätte in dieser Zeit schon mein 1. Ausbildungsjahr beginnen können.
Kommentar von Cleola am 16.12.2020, 15.07 Uhr
Im Zweifelsfall würde ich mich an deiner Stelle wirklich für ein soziales Jahr entscheiden. Du scheinst dir nicht sicher zu sein und eine Ausbildung abzubrechen finde ich viel brisanter im Lebenslauf, als jetzt ein freiwilliges soziales Jahr zu machen, in dem du herausfinden kannst, ob der Beruf als Sozialversicherungsfachangestellte wirklich das Richtige für dich ist.

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von buerotippse am 16.12.2020, 11.23 Uhr
Ein Praktikum ist eine gute Möglichkeit um in den Beruf als Sozialversicherungsfachangestellte hineinzuschnuppern. Dann brauchst du keine Angst mehr haben, dich falsch entschieden zu haben.
Ich finde es wichtig sich nicht nur auf den einen Traumberuf zu versteifen. Warum? Den einen Traumjob gibt es einfach nicht. Egal wie viel einem die Arbeit auch Spaß macht, es kommt immer der Moment in dem sich der Traumjob zur realitätswirklichen Arbeit entwickelt, der einzig und alleine dafür da ist, Geld zu verdienen und das Überleben zu sichern.

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von Barnabu am 15.12.2020, 22.40 Uhr
Eine Absage ist kein Beinbruch, Selbstzweifel hingegen schon. Lass dich von einer Absage nicht herunterziehen. Du musst positiver an die Sache herangehen. Sei selbstbewusst, auch du kannst was und hast Fähigkeiten! Wenn dich der Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten wirklich interessiert, dann mach alles dafür, um die Ausbildungsstelle zu bekommen. Wenn du dich aber noch nicht bereit fühlst für die Ausbildung, spricht aber auch nichts gegen ein freiwilliges soziales Jahr.

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