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von spence am 16.01.2023, 23.32 Uhr

Schnupfen als Nebenwirkung von Medikamenten?

Durch eine seit längerer Zeit bestehenden psychischen Erkrankung muss ich, um dauerhaft stabil zu bleiben, beziehungsweise im Leben zu funktionieren, Medikamente einnehmen. Leider bewirken die Neuroleptika, die ich nehme (Promethazin, Ziprasidon, Levomepromazin, Amisulprid) immer als Nebenwirkung das Gefühl einer verstopften Nase. Dementsprechend habe ich eine Nasensprayabhängigkeit entwickelt. Ärzte und Psychiater konnten mir bisher nicht helfen, sie meinten oft, es wäre hinnehmbar oder eine Sinusitis. Wenn ich meine Medikamente nicht genommen habe, war der Schnupfen immer schnell weg, aber es ging mir dann natürlich psychisch bedeutend schlechter. Die abschwellenden Nasensprays, die ich nehme, um in der Nacht frei atmen und gut schlafen zu können, sind auf Dauer wahrscheinlich sehr riskant. Leider bin ich abhängig davon. Nasensprays die abschwellend sind und die man länger als 14 Tage nehmen kann, sind mir nicht bekannt. Ich wechsle häufig die Anbieter und nehme es nur einmal am Tag. Gibt es Neuroleptika und Antipsychotika ohne die mir mittlerweile lästige Nebenwirkung Schnupfen?

Antwort
Antwort
von HerrMann am 23.01.2023, 15.51 Uhr
Besprechen Sie Ihre Probleme mit den Medikamenten nochmal mit dem behandelnden Psychiater. Heben Sie dabei besonders die störende Nebenwirkung mit der Nasensprayabhängigkeit hervor.

Bei psychischen Erkrankungen kommt es vor, dass mehrere verschiedene Medikamente ausgetestet werden, bis ein passendes gefunden wird. Es gibt einige Antipsychotika die keine solche Nebenwirkungen aufgelistet haben, konkrete Anbieter wird Ihnen Ihr Psychiater nennen können. Bitten Sie darum, diese auszutesten, bis Sie ein passendes finden.

Beachten Sie auch, dass einige mögliche Nebenwirkungen Sie mehr belasten können als andere. Wägen Sie dies ab und teilen Sie Ihren Ärzten Ihre Sorgen und Wünsche diesbezüglich mit.

Neben der Alternative Nasendusche können Sie übrigens auch mit heißem Wasser und Kamille inhalieren oder ein hypertonisches Spray einsetzen. Diese sind auch über einen längeren Zeitraum anwendbar.

Sollten Ihre Ärzte weiterhin nicht auf Ihre Sorgen eingehen, ziehen Sie in Betracht einen anderen Psychiater für eine zweite Meinung hinzuzuziehen.


Antwort
Antwort
von AntonBernad am 17.01.2023, 17.27 Uhr
Es gibt tatsächlich einige Neuroleptika und Antipsychotika, die möglicherweise ein geringeres Risiko für Nasenbeschwerden haben. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagieren kann und dass es keine Garantie dafür gibt, dass ein bestimmtes Medikament für Sie ohne Nebenwirkungen ist.

Einige Medikamente, die als Alternative in Frage kommen könnten, sind:
Aripiprazol, Olanzapin, Quetiapin, Risperidon,Clozapin

Es ist jedoch wichtig, dass Sie diese Alternativen mit Ihrem behandelnden Arzt oder Psychiater besprechen, da nur er Ihren individuellen Fall beurteilen und entscheiden kann, ob eine Umstellung der Medikation für Sie in Frage kommt.

Es gibt auch alternative Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel Psychotherapie, die helfen können, die Notwendigkeit von Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu vermeiden.

Eine Möglichkeit könnte auch sein, eine regelmäßige Nasenspülung durchzuführen. Hierdurch kann die verstopfte Nase gelindert werden und Entzündungen vorgebeugt werden.

Es ist auch wichtig, dass Sie Ihre Nasenspray-Abhängigkeit besprechen, um sicherzustellen, dass Sie die Medikamente sicher und in einer therapeutischen Dosierung verwenden.
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