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von tzxsid

Spaltung der Gesellschaft durch Impfpflicht?

Immer lauter werden die Stimmen in Politik und Gesellschaft nach der Einführung einer allgemeinen Impfpflicht.
Vor wenigen Monaten noch sprach sich jeder Politiker mit Strahlkraft explizit gegen eine solche aus. Aufgrund der sich zuspitzenden Situation gibt es diesbezüglich eine 180-Grad Wende. Und zwar in großem Konsens.
Wie kann es sein, dass es auf politischer und medialer Ebene plötzlich so einen Zuspruch für einen solchen Eingriff ins persönliche Recht des Menschen gibt?
So ist es doch kein Geheimnis, dass auch die so hoch gepriesene Impfung kein Allheilmittel ist? So sprach selbst die STIKO im August noch von einer Immunisierung, Ende September nur noch von einer Möglichkeit die Schwere des Verlaufs temporär zu mildern. Heute sehen wir trotz hoher Impfquote Rekord-Inzidenzen.

Nun bin ich selbst doppelt geimpft, aufgrund der letzten öffentlichen Bekundungen hoher Ämter und der Dynamik des Meinungswechsels jedoch skeptischer denn je. In welchem Verhältnis stehen die Fürsorge für die Bevölkerung und das Interesse der persönlichen Bereicherung, zuzüglich des Versuches diese Krise auszuschlachten um die politische Macht auszubauen?

Jetzt ist die Bevölkerung meinem Empfinden nach bereits so stark gespalten, dass es mir schwer fällt mich an Demonstrationen zu beteiligen, welche ich mit Rechtsradikalen und Wahnsinnigen assoziiere.
Wurde ich, wurden wir schon länger dahingehend ge-framed?
In meinem Umfeld macht sich auch unter intelligenten und vernünftigen Menschen mit Impfschutz mehr und mehr Skepsis und Drang zum Widerstand breit.
Ich mache mir Sorgen über gewalttätige Konflikte aufgrund der möglichen Spaltung der Bevölkerung durch die Impfpflicht und freue mich über differenzierte Meinungen.

Antwort
Antwort
von Doshin
Ich hätte nie geglaubt, das wegen einer Impfung sogar Familien und Freundschaften zerbrechen, aber inzwischen passiert dies am laufenden Band und auch in meiner eigenen Familie sorgt das Thema für große Spannungen. Oft habe ich das Gefühl einer Mentalität (gerade im Internet und in den Medien), die nur die eigene Meinung zulässt und ohne sachlich auf die Anschauung anderer eingeht, diese verurteilt.

Es gibt Gründe, warum sich Menschen nicht impfen lassen und ich persönlich akzeptiere das egal wie ich persönlich dazu stehe.
Leider ist es im Laufe der Pandemie immer mehr dazu gekommen, dass es ein "Wir gegen die anderen" Gefühl wurde und kein "gemeinsam schaffen wir das" wie oft in der Vergangenheit.

Vermutlich wurde das durch die starke Unterscheidung zwischen geimpft und ungeimpft in der Politik auch stark gefördert. Eine z.B. "Pandemie der Ungeimpften" auszurufen hat schon ein spezielles Feindbild geschaffen.
Man merkt auch wie zweifelnde Menschen sofort in die Querdenker-Ecke mit Faschisten usw. gebracht werden.
Vor ein paar Jahren, war ein skeptischer Querdenker zu sein, noch keine Beleidung und sogar gut.

Persönlich habe ich auch viele Fragen deren Antwort ich bis jetzt noch nicht von der Politik oder den Ärzten gehört oder verstanden habe, daher bin ich dafür niemanden zur Impfung zu zwingen, sondern jedem seine individuelle Meinung zu gestatten.


Antwort
Antwort
von Esperanza
Ich sehe eine Spaltung der Gesellschaft durch die Impfpflicht. Ich gehöre zu den sogenannten Ungeimpften und schon jetzt wird die Spaltung vorangetrieben. Zum einen natürlich dadurch, dass ein Mensch ohne Impfung kaum was machen darf, nicht einmal Weihnachtsgeschenke in der Stadt kaufen kann. Doch das schlimmste ist, die Medien vermitteln ja immer wieder, das Ungeimpfte Schuld an der Pandemie sind. Das bekommen wir natürlich von Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen zu spüren.

Allein schon durch die Ankündigung einer Impfpflicht werden die Demonstrationen mehr. Jetzt gehen viele auf Demos, die es früher nie getan haben. Für viele sind das alles Coronaleugner, doch viele Menschen haben einfach Angst vor der Impfung.
Kommentar von ralli12
Nicht die Impfpflicht spaltet die Gesellschaft, sondern die wenigen Egoisten, die ihre "Freiheit" über jegliche Vernunft, die Erkenntnisse von über 8,5 Milliarden Impfungen und die notwendige Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen stellen. Diese Menschen möchten schon gern weiter die Vorzüge einer solidarischen Gesellschaft nutzen, sind aber nicht bereit, selber solidarisch zu handeln. Sondern suchen nur ihre Vorteile.
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