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von luisa am 04.06.2020, 17.57 Uhr

Wie kann man sich bei Bulimie von Fressattacken und Hungern gut ablenken?

Hallo, ich leide unter der sogenannten Krankheit Bulimie und bräuchte ein paar Tipps und Tricks wie ich von Fressattacken bzw. dem zwangvollen Hungern wegkomme.
Therapie ambulant läuft, Klinikaufenthalt 8 Wochen.

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von biolio am 08.06.2020, 23.23 Uhr
Am einfachsten dran denken was man gerne am liebsten macht. Wenn es mir sehr schlecht geht kann ich mich sehr gut ablenken wenn ich an Dinge denke die ich super gerne mag.
Ich wünsch dir jedenfalls viel Kraft für die Zukunft!


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von PsychO am 08.06.2020, 18.31 Uhr
Psychologische Betreuung ist schon mal sehr gut. Wichtig ist, dass Du auch nach der stationären Behandlung weiterhin in ambulanter Therapie bleibst. Sprich Deine Sorgen unbedingt bei Deiner Psychologin an. Die kann Dir sicher wertvolle Tipps geben, wie Du am besten mit dem zwangvollen Hungern umgehst.

Hast Du es zusätzlich schon mit Ergotherapie versucht? Mit Sicherheit hilft Dir alles, wodurch Du Deinen Körper gut spüren kannst. Da wäre Ergotherapie die Ideallösung. Falls Dir die Möglichkeit nicht geboten wird, versuche selber kreativ zu werden. Hole Dir Antistressbälle, oder mache dir ein Kirschkernbad, wo Du mit den Füßen rein kannst. Es gibt auch Drahtringe, die leichten Schmerz verursachen, wenn man sie am Finger trägt und bewegt.

Vielleicht reicht es bei Dir aber auch schon aus, wenn Du anfängst zu malen, zu schreiben oder zu stricken. Wäre das was für Dich?

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von ella am 04.06.2020, 18.25 Uhr
Wie lange bist du denn schon ambulant in der Klinik? Hast du schon Kontakt zu anderen Bulimie Erkrankten? Verschließe dich nicht, sei offen und spreche offen mit anderen über deine Essattacken. Am besten kann man sich vor Heißhunger und Fressanfällen ablenken, indem man versucht auf andere Gedanken zu kommen. Gezielt Kontakt zu anderen Bulimiekranken suchen, um sich über das Thema Bulimia nervosa - die "Ess-Brech-Sucht" auszutauschen - ist auch eine gute Idee.
Den eigenen Körper bewusst spüren, in sich hineinzuhören und viel Nachdenken kann aber auch förderlich sein. Stressprävention bei Angst und Stress ist zudem hilfreich.
Bei einer Essstörung sollte aber nicht nur psychologische Hilfe an erster Stelle stehen. Die eigene Familie, die Rückhalt gibt, oder ein neuer Freund bzw. die neue Freundin mit gleichen Problemen kann manchmal mehr helfen, als ein Gespräch mit dem Psychologen.
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